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Diese drei Bilder wurden am 8. September 2004 zum 125. Jahrestag der Einweihung der Hegner Dorfkapelle angebracht; sie sind zugleich eine Erinnerung an das ehemalige Kloster Adelheiden.
Die Adelheider Bilder
Nach der Überlieferung stammen die drei Bilder aus einem biblischen Zyklus aus dem Kloster Adelheiden, das auf Hegner Gemarkung seit dem 14. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung durch die Säkularisation 1803 bestand. Diese drei der insgesamt vorhandenen 20 Bilder hat Klaus Sigwart aus Hüfingen restauriert.
Die Kosten teilten sich die politische Gemeinde, die kath. Kirchengemeinde St. Konrad und der Hegner Kultur Verein. Die Gemälde stammen aus der Zeit um 1750 von einem nicht namentlich bekannten Künstler, der Freude am Detail hatte. |
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Genesis 18. 1-16
Drei Boten, auf dem Bild als Engel, verkünden Abraham und Sara die Geburt eines Nachkommens, nämlich Isaaks. Abraham gilt als „Vater der Glaubenden“ und wird von Juden, Christen und Moslems verehrt, wichtig für den Dialog der Religionen!
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Lukas 8. 1-4.
Jesus zieht durch das Land „und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes“. Er wird dabei von den zwölf Aposteln begleitet und von Frauen, die er geheilt hatte. Viele Menschen versammelten sich um ihn. Er erzählte ihnen das Gleichnis vom Sämann.
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Lukas 10. 38-42.
Jesus besucht die Schwestern Martha und Maria. „Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Martha aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen“ und beklagt sich über ihre Schwester. Die Spannung zwischen Meditation und Aktion ist schwierig. Der Augenblick wird entscheiden müssen, was jetzt wichtig ist.
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Die Geschichte von Adelheiden, so wie sie auf der Tafel steht.
- Noch mehr über Adelheiden steht natürlich im Buch! -
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Zur Erinnerung an das Kloster Adelheiden
Um 1355 entstanden hier beim heutigen Hofgut nach der Mordtat an einem
Mädchen, der "Guten Adelheid", bei der "Hohlen Eiche" eine Wallfahrt
und ein Kloster mit fünf Priestern, die nach der Benediktinerregel
zusammenlebten.
1374 weihte der Konstanzer Bischof Heinrich III. von Brandis die Klosterkirche.
Um 1390 übernahmen nach dem Wegzug der Patres Franziskanerinnen
das Kloster.
1436 schlossen sich die Schwestern dem Orden der Augustiner-Eremiten
an.
Um 1706 ist die Klosterkirche neu errichtet worden.
1803 wurde die Aufhebung des Klosters beschlossen und dieses vom Deutschen Orden provisorisch in Besitz genommen.
1806 fiel das Kloster an das Großherzogtum Baden.
1809 mußten die zwölf, damals noch in Adelheiden lebenden Nonnen, ihr Kloster verlassen.
1810 begann man mit dem Abbruch der Klostergebäude.
Die Klosterfrauen - meist etwa ein Dutzend - haben sich mehr als 400 Jahre lang im
Kloster Adelheiden der Gottes- und der Nächstenliebe gewidmet. Landwirtschaft,
Webe-Arbeiten und Krankenpflege sicherten ihren bescheidenen Lebensunterhalt.
Sie sollen nicht vergessen sein.
Ehre ihrem Andenken!
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